Der Hamburger Browsergameanbieter Bigpoint hat bekannt gegeben, die Arbeiten am Millionen-Projekt mit dem Titel Projekt Poisonville einzustellen. Schuld ist angeblich die Technik.
Projekt Poisonville, erstmals Mitte 2009 vorgestellt, sollte eine Art Grand Theft Auto werden – nur eben als Browsergame. Spieler hätten in 3D-Städten wandeln, Autos knacken und dann über Straßen brettern können. Jetzt ist der Traum des ehrgeizigen Programms wie eine Seifenblase zerplatzt.
Nicht nur das Game steht vor dem Aus, auch die bereits Investierten Millionen sind futsch. Was für ein Schlamassel, findet auch Unternehmenschef Heiko Hubertz und erklärt folgendes: Die Probleme mit dem, auf Java und OpenGL basierende Projekt Poisonville, sind einfach nicht zu beheben. Nicht nur das Feedback der Spieler auch die lange Betaphase spricht unterm Strich für einen Entwicklungsstopp.
Ein reibungsloser Spielverlauf war in den vergangenen Monaten fast nie möglich. Ein rentabler Geschäftsbetrieb rückte immer mehr in die Ferne. Rund sechs Millionen hat Bigpoint bislang in das Programm gesteckt. Um nicht noch mehr Geld zu verlieren, hat das Unternehmen nun die Notbremse gezogen. Entwickler des Browserganes werden ab sofort anderen Projekten zugeteilt.